Intensiv-AHB - Die Vorteile der frühzeitigen Rehabilitation im Fachklinikum Sachsenhof

Schon seit den 80er Jahren gilt in der Medizin: Der Erfolg einer medizinischen Rehabilitation hängt wesentlich davon ab, dass die Rehabilitationsmaßnahmen so früh wie möglich nach dem auslösenden Ereignis beginnen. Der lückenlose Übergang zwischen akutmedizinischer Versorgung im Krankenhaus und der Anschlussrehabilitation in einer entsprechenden Einrichtung ist für den bestmöglichen Therapieerfolg daher wichtig – aber nicht immer unproblematisch. Denn oftmals könnten Patienten bereits mit einer Rehabilitation beginnen, müssen aber gleichzeitig noch intensiv betreut und überwacht werden. Doch nicht alle Rehabilitationseinrichtungen sind hierfür entsprechend ausgestattet. Viele Akutkrankenhäuser wiederum können Rehabilitationsmaßnahmen nur in beschränktem Umfang anbieten.

 

 

 

Mit der Einrichtung von 12 kardiologischen und 38 orthopädischen Intensiv- AHB-Überwachungszimmern gehört das Fachklinikum Sachsenhof nunmehr zu den Rehabilitationseinrichtungen, die ideale Voraussetzungen für die frühzeitige Aufnahme von Patienten aus der akutmedizinischen Behandlung geschaffen haben. Den Intensiv-AHB-Überwachungszimmern angeschlossen wurden Therapieräume, so dass die zumeist nur eingeschränkt mobilen Patienten kurze Wege zu ihrer Behandlung haben.

 

„Mit dem Umbau der Klinik – insbesondere mit den AHB-Zimmern auf höchstem Standard – sind wir nun bestens gerüstet, Patienten nach orthopädischen oder kardiologischen Operationen oder akutmedizinischen Behandlungen frühzeitig aufzunehmen“, sagt Holger Berger, Verwaltungsdirektor des Sachsenhofes, und weist darauf hin, dass die Aufnahme jeden Tag – also auch am Wochenende – erfolgen kann.

 

Die Überwachungszimmer sind nicht die einzige Modernisierungsmaßnahme des Fachklinikums Sachsenhof. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1914 und die 1995 errichteten Anbauten wurden im letzten Jahr generalüberholt. Dabei blieb der nostalgische Charme erhalten. Die Zimmer, Therapieräume, Sporthallen oder auch der Speisesaal verbreiten durch freundliche, helle Farben und ein komfortables Ambiente eine behagliche Atmosphäre. „Gut gelungen“, lobt auch Psychologe Joachim Heil das neue Ambiente. Er betont, wie wichtig es für Patienten ist, sich während ihrer Genesungsphase wohlzufühlen: „Eine schöne Umgebung und eine herzliche Atmosphäre können den Heilungsprozess ganz erheblich unterstützen.“

 

Seine Einschätzung wird auch von den Patienten geteilt. Vor allem der Fitnessraum (MTT) stößt auf einhellige Begeisterung. „Durch die großen Glasfronten hat man fast das Gefühl, man radelt durch den Park“, findet Elisabeth Jansen. Seit die Rentnerin vor 5 Jahren ihre Rehabilitation nach einer Hüftgelenksprothesen-OP im Fachklinikum Sachsenhof durchgeführt hat, kommt sie jedes Jahr für eine „Gesundheitswoche“ in den Sachsenhof. Keine Seltenheit, wie Holger Berger betont – der Sachsenhof ist eben mehr denn je eine Klinik zum Gesundwerden und Wohlfühlen.

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